Unterrichtsprojekt mit einer Blog-Phase zum Text „Im Dornengebüsch“ von Franz Kafka
Im Dornengebüsch
Franz Kafka
Ich war in ein undurchdringliches Dorngebüsch geraten und rief laut den Parkwächter. Er kam gleich, konnte aber nicht zu mir vordringen. ,,Wie sind Sie denn dort mitten in das Dorngebüsch gekommen“, rief er, „können Sie nicht auf dem glei¬chen Weg wieder zurück?“ „Unmöglich“, rief ich, „ich finde den Weg nicht wieder. Ich bin in Gedanken spazieren gegangen und plötzlich fand ich mich hier, es ist, wie wenn das Gebüsch erst gewachsen wäre, nachdem ich hier war. Ich komme nicht mehr heraus, ich bin verloren.“ „Sie sind wie ein Kind“, sagte der Wächter, „zuerst drängen Sie auf einem verbotenen Weg durch das wildeste Gebüsch und dann jammern Sie. Sie sind doch nicht in einem Urwald, sondern in einem öffentlichen Park, und man wird Sie herausholen.“ „So ein Gebüsch gehört aber nicht in einen Park“, sagte ich, „und wie will man mich retten, es kann doch niemand her¬ein. Will man es aber versuchen, dann muss man es gleich tun, es ist ja gleich Abend, die Nacht halte ich hier nicht aus, ich bin schon ganz zerkratzt von den Dornen, und mein Zwicker ist mir hinuntergefallen und ich kann ihn nicht finden, ich bin ja halb blind ohne Zwicker.“ „Das ist alles gut und schön“, sagte der Wächter, „aber ein Weilchen werden Sie sich noch gedulden müssen, ich muss doch zuerst Arbeiter ho¬len, die den Weg aushacken, und vorher noch die Bewilligung des Herrn Parkdirek¬tors einholen. Also ein wenig Geduld und Männlichkeit, wenn ich bitten darf.“
Gestalten sie bitte den fehlenden Schluss hier im Blog.
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